Archiv für Dezember, 2009

Eis, Schnee, Streusalz – wie macht man einen Hund winterfit?

Jedes Jahr das Selbe, kaum schneit es, wird vorallem im Schwabenländle mächtig gestreut. Doch nicht nur das Streusalz greift die Pfoten unserer Hunde an. Wie man Hunde für den Winter fit macht – Die Hundeversteher geben Tipps.

Schnee finden die meisten Hunde super. Da wird rumgewühlt, sich gewälzt und getobt als gebe es kein Morgen. Das macht auch uns Hundebesitzern viel Spaß – zumindest solang bis der Hund auf einmal humpelt oder sich ausgiebig die Pfoten leckt und gar nicht mehr aufhören will.

Nicht nur das Streusalz strapaziert die Pfoten

Denn der weise Spaß hat auch seine Schattenseiten. Kleine Schneeklümpchen schieben sich gern zwischen die Ballen und lösen schnell Schmerzen aus. Gefrorener Schnee oder gar Eis können, durch die Kälte, porös gewordene Ballen einschneiden und im schlimmsten Fall zu fiesen Entzündungen führen.

Schützen lassen sich die Ballen ganz einfach mit Hirschtalg, dieser haftet besser als Vaseline und sollte vor dem Spaziergang dick aufgetragen werden. Um Schneeklümpchen zwischen den Ballen zu vermeiden, kann man zu langes Fell etwas kürzen, damit hat der Schnee weniger Haftungsfläche.

Pfotenschutz gegen Streusalz und Split

Auch hier schützt eine gute Schicht Hirschtalg vor dem Spaziergang. Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten am Besten in einer Schüssel mit warmen Wasser gereinigt werden. Nach dem Pfotenbad kann man die Ballen schützen, indem man Ballen-Pflegeprodukte aufträgt.

Sollten schon Risse und Verletzungen vorhanden sein, helfen meist nur noch Hundeschuhe. Sieht witzig aus, hilft aber ganz sicher.

Schneefressen ja oder nein?

Besser nicht! Denn das kann zu blutigen Magen-Darm-Entzündungen führen. Unser Diego liebt es Schneebälle zu fangen, doch genau solche Dinge motivieren ja eher noch zum Schneeverzehr.

Hund bei Kälte in Bewegung halten

Hunde sollten bei Kälte immer in Bewegung sein. Langhaarige zwar weniger als kurzhaarige, jedoch kühlen Beide aus, wenn sie sich nicht bewegen. Bei kurzhaarigen Hunden empfiehlt sich auch das tragen eines Thermocapes oder ähnlichem. Vielleicht strickt Oma dieses Jahr ein Jäckchen für Wauzi.

So wir hoffen, dass wir Euch mit diesen Tipps ein paar gute Anregungen geben konnten und Eure Hunde so gut durch den Winter kommen.

Eure Hundeversteher

Bea und Massimo

3 comments Dezember 23rd, 2009

Die Hundeversteher wünschen Frohe Weihnachten

Die Hundeversteher wünschen Euch ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit viel Gesundheit, Glück, Liebe und weiterhin viel Spaß mit Euren Fellnasen.

Bei unseren Kunden möchten wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken, denn Hundetraining kann nur auf dieser Basis erfolgreich sein. Wir haben wieder viel Spaß gehabt und freuen uns auf ein ebenso tolles Jahr 2010.

Herzliche Grüße

Bea & Massimo & Diego

Add comment Dezember 23rd, 2009

Letzter DOGWalk 2009 in Stuttgart

Letzter Termin 2009

Sonntag, 20. Dezember 2009 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Die Hundeversteher laden zum letzten Lernspaziergang 2009 ein. Mit max. 10 Hunden spazieren gehen, Hundesprache verstehen lernen und zwischendurch ein paar spielerische Übungen:
Das ist der Lernspaziergang durch den Stuttgarter Kräherwald.

In 2h können Fragen rund um den Hund geklärt und mögliche Probleme besprochen werden. Mit Spielen und kleineren Trainingseinheiten runden wir dieses lockere Doggy-Event ab.

Darauf solltet Ihr achten:

- teilnehmende Hunde müssen sozialverträglich sein
- Wetterfeste Bekleidung
- Leckerchen
- und viel gute Laune

Dauer: ca. 2h
Kosten: 20€/Hund

Treffpunkt: MTV Parkplatz, Am Kräherwald 190A, 70193 Stuttgart

Wenn es noch Fragen gibt, könnt Ihr uns hier erreichen.

Eure Hundeversteher

Add comment Dezember 11th, 2009

Sind Pferdeäpfel gut für Hunde?

Diese Frage hören wir öfter, wenn wir z.B. beim Lernspaziergang im Wald unterwegs sind. Viele Hunde lieben Pferdeäpfel, doch wie gut ist das für Wauzis Gesundheit? Wir haben uns mal für Sie umgehört.

Die meisten Hunde haben ihre Mühe an einem Pferdehaufen vorbei zu gehen ohne dabei einen Happen Wegzehrung mitzunehmen. Je nach Rasse und Fressverhalten ist es leicht oder schwer, dem Hund das durch z.B. Umlenkung abzugewöhnen.

Warum abgewöhnen – das ist doch natürlich!

Dieses Argument hört man sehr häufig und grundsätzlich ist es auch nicht falsch. Die Nährstoffe und Fasern sind für den Hund nichts schlechtes und scheinen hervoragend zu munden. Die Problematik liegt woanders und kann für einen Hund sogar tödlich ausgehen. Wie unsere Hunde nämlich, werden die meisten Pferde regelmäßig entwurmt und erhalten eventl. weitere Medikamente. Diese werden dann über den Kot ausgeschieden. Gerade die Pferdewurmkur ist für Hunde nicht ungefährlich bis hin zu Lebensgefahr.

Parasiten, Würmer und Bakterien

Das ist dann das nächste Problem. Natürlich gibt es Parasiten und Baktieren, welche Artenschranke überwinden und diese Gefahr wird bei näherer Überlegung auch schnell deutlich. Oftmals wundern sich Hundehalter darüber, dass die Fellnase Durchfall oder gar Erbrechen hat. Vermutungen wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten o.ä. sind dann schnell gemacht. Es kann aber auch daran liegen, dass regelmäßig gefressene Pferdeäpfel dafür zuständig sind. Da kommt auch ein Tierarzt nicht unbedingt drauf, denn im Volksmund wird der Verzehr genau dieser ja eher als gesund für den Hund beschrieben.

Unser Tipp

Als Hundebesitzer sollten Sie ihrem Hund unbedingt abgewöhnen, Pferdeäpfel oder auch andere Dinge vom Boden aufzunehmen. Es dient einfach seiner Gesundheit und auch seiner Sicherheit. Dies funktioniert gut über ein Umlenkungstraining und natürlich nur mit 100%-iger Konsequenz.

Sollten Sie hierzu noch Fragen haben, können Sie uns hier erreichen.

Ihre Hundeversteher.

Add comment Dezember 11th, 2009


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