Problemhundtherapie – was ist das?
Januar 24th, 2010
Immer wieder wird von der sogenannten Problemhundtherapie gesprochen. Doch was steckt genau dahinter oder besser ausgedrückt – wie sollte eine gute Problemhundtherapie aussehen?
Probleme mit Hunden sind manigfaltig. Was für den einen Hundhalter ein unhaltbarer Zustand ist, ist für einen anderen überhaupt kein Thema. Woran kann man also einen Problemhund festmachen?
Wir werden oft gerufen, wenn eigentlich unbeteiligte Dritte vom unschönen Hundeverhalten betroffen sind, wie z.B. Hund springt Fremde an oder bellt das Haus zusammen wenn er allein ist, vielleicht fällt er aber auch gern über andere Hunde her oder jagt Kinder auf Fahrrädern usw. Dann wird der Hund im Volksmund schnell als Problemhund bezeichnet. Doch ist er das denn wirklich?
Als Hundetrainer übernehmen wir die Aufgabe, durch intensive Gespräche mit den Besitzern und einer ausgiebige Analyse, herauszufinden was die Ursachen und Auslöser sind. Manchmal sind wir selber erstaunt, mit wie wenig Aufwand manches Verhalten umgewandelt werden kann.
Hunde sind vorallem Individuen – Menschen auch
Nach Berücksichtigung rassespezifischer Eigenschaften und dem sozialen Umfeld ist der Charakter des Hundes entscheidend für eine optimale “Problemhundtherapie“. Das ist für uns auch der Grund warum wir nicht eine Methode präferieren, sondern den Weg gehen, der für den Hund am Besten und für den Menschen optimal anzuwenden ist (ausgeschlossen sind alle Gewaltmethoden).
Der Hund – ein triebegesteuertes Raubtier?
Als Individuen sind Hunde vorallem Familienmitglieder und soziale Partner und darauf nehmen wir Rücksicht. Eine enge Begleitung beim Training und vorallem das Übersetzen des hundischen Verhaltens geben Hundehaltern schnell Sicherheit. Das begünstigt ein sicheres und schnelles Auftreten dem Hund gegenüber. Auf diese Weise lassen sich fast alle Probleme auf gewaltfreier Basis beheben.
Fast alle Probleme? Was soll das denn bedeuten?
Wir hatten bisher zum Glück nur einmal einen Fall mit einem “echten” Problemhund. Als echten “Problemhund” bezeichnen wir eigentlich nur Hund, die nur noch sehr eingeschränkt oder garnicht mehr therapierbar sind.
Aus diesem Grund machen wir allen Hundebesitzern Mut sich Hilfe zu suchen, wenn es Probleme mit dem Hund gibt. Alles was Hundehalter brauchen, ist der echte Wille etwas ändern zu wollen und Geduld. Denn ein nachhaltiges Hundetraining braucht seine Zeit und viel Liebe.
Bei Fragen könnt Ihr jederzeit auf uns zukommen.
Eure Bea und Euer Massimo
Posts in der Kategorie: Die Hundeversteher, Erziehung, Kommunikationstraining
2 Kommentare Kommentar schreiben
1. Tweets die Die Hundeverst&hellip | Januar 26th, 2010 um 03:22
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von DieHundeversteher, DieHundeversteher erwähnt. DieHundeversteher sagte: New blog post: Problemhundtherapie – was ist das? http://blog.diehundeversteher.de/2010/01/24/problemhundtherapie-was-ist-das/ [...]
2. Tonis-Zoo Katzen Hunde Fu&hellip | Februar 6th, 2010 um 16:22
[...] Problemhundtherapie – was ist das? [...]
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