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	<title>Die Hundeversteher &#187; Hundeschule</title>
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	<description>Gewaltfreie Hundeerziehung</description>
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		<title>Woran erkenne ich gute Hundetrainer?</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2010/02/18/woran-erkenne-ich-gute-hundetrainer/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>beapoetzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Hundeversteher]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Da das immer wieder ein Thema ist, mit dem wir konfrontiert werden, wollen wir noch einmal unseren eigenen Standpunkt darstellen.
Wir sind Autodidakten! Was wir nicht haben, ist eine Hundetrainerausbildung. Wir und unsere  Kunden empfinden dies allerdings nicht als Defizit. Wir haben unser Wissen sowohl aus eigenen Erfahrungen, die Diego betrafen, als auch aus Fachliteratur. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Da das immer wieder ein Thema ist, mit dem wir konfrontiert werden, wollen wir noch einmal unseren eigenen Standpunkt darstellen.</h3>
<p>Wir sind <strong>Autodidakten</strong>! Was wir nicht haben, ist eine <strong>Hundetrainerausbildung</strong>. Wir und unsere  Kunden empfinden dies allerdings <strong>nicht </strong>als <strong>Defizit</strong>. Wir haben unser <strong>Wissen </strong>sowohl aus eigenen <strong>Erfahrungen</strong>, die <strong><a href="http://blog.diehundeversteher.de/about/" target="_blank"><span style="color: #ff0000;">Diego</span></a></strong><span style="color: #ff0000;"> </span>betrafen, als auch aus <strong>Fachliteratur</strong>. Dieses Wissen gleichen wir bei unserer täglich <strong>Arbeit </strong>mit <strong>Hunden </strong>ab und erweitern es. Den Vorteil den wir dadurch haben, ist die Flexibilität.</p>
<p>Wir sind <strong>nicht </strong>auf eine <strong>Methode </strong>oder eine einzige <strong>Trainingsart beschränkt</strong>, sondern <strong>schöpfen </strong>aus den <strong>Vollen</strong>. Für unsere Kunden <strong>bedeutet </strong>das, <strong>individuelles Trainig</strong>, welches auf die <strong>Lebenssituation </strong>zugeschnitten ist. Das <strong>Beste </strong>für Mensch und Hund.</p>
<h4>Der Beruf des Hundetrainers ist nicht staatlich anerkannt</h4>
<p>Natürlich gehen wir auch auf <strong>Fachvorträge </strong>anerkannter <strong>Hundetrainer</strong>- und <strong>Forscher </strong>und wir sind immer auf der Suche nach den neusten <strong>Erkenntnissen</strong>, was das Wesen <strong>Hund </strong>und deren <strong>Kommunikation </strong>angeht.</p>
<p>Da es <strong>keine staatliche Anerkennung </strong>des Berufs des <strong>Hundetrainers</strong>, <strong>Hundepsychologen </strong>usw. gibt, kann jeder sich als ein solcher bezeichnen und auch in diesem Bereich arbeiten. Das ist sicher ein <strong>Problem </strong>und macht die <strong>Wahl</strong> für jeden <strong>Hundehalter </strong>sehr <strong>schwer</strong>. Was ist gut, was ist nicht so toll und wo sollte ich hellhörig werden.</p>
<h4>Acht Tipps die weiterhelfen</h4>
<p>Wir möchten allen <strong>Hundehaltern </strong>ein paar <strong>Tipps </strong>geben, wie man einen guten <strong>Trainer </strong>erkennen kann:</p>
<ul>
<li>Vor jedem <strong>Training </strong>sollte ein <strong>ausführliches Gespräch </strong>stattfinden, indem alle <strong>Probleme</strong>, <strong>Sorgen </strong>und <strong>Wünsche </strong>einbezogen werden</li>
<li>Die <strong>Kosten </strong>für das <strong>Training </strong>werden erst <strong>nach </strong>der erbrachten <strong>Leistung </strong>verlangt</li>
<li>Der <strong>Trainer </strong>soll nicht nur auf das <strong>Individuum Hund</strong>, sonder auch auf den <strong>Menschen </strong>eingehen &#8211; lassen Sie Ihren <strong>Bauch </strong>entscheiden, denn der hat meistens recht</li>
<li>Der <strong>Hund </strong>des <strong>Trainers </strong>sollte einen guten <strong>Trainingsstand </strong>haben, denn dieser ist sozusagen das <strong>&#8220;Referenzstück&#8221;</strong>. Trainer die mit Ihren eigenen Hunden <strong>keinen </strong>guten <strong>Draht </strong>haben sollten einem zu <strong>denken</strong> geben</li>
<li>Der <strong>Hundetrainer </strong>sollte in der Lage sein, dem Menschen das <strong>Fachwissen </strong>so mitzuteilen, dass es auch <strong>verstanden </strong>wird. Auch bei der <strong>Umsetzung </strong>sollte der Halter jegliche <strong>Unterstützung </strong>des Trainers haben.</li>
<li>Ein Trainer der sein <strong>Wissen </strong>nicht <strong>freigibt</strong>, möchte einfach nur viel <strong>Geld </strong>verdienen</li>
<li>Das Training sollte <strong>ohne Druck </strong>auf Mensch und Tier stattfinden &#8211; wenn Sie <strong>Freude </strong>haben, sind Sie richtig</li>
<li>Der Trainer sollte <strong>Rassespezifische </strong>Eigenschaften und den <strong>Charakter </strong>des <strong>Hundes </strong>für das <strong>Trainingsprogramm </strong>berücksichtigen</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, dass hilft jedem <strong>Hundehalter </strong>weiter, der sich in der Fülle des <strong>Trainerwaldes </strong>nicht mehr zu orientieren weiß.</p>
<p>Für uns <strong>persönlich </strong>spielen auch <a title="Referenzen" href="http://diehundeversteher.de/referenzen.htm" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>Referenzen</strong></span><strong> </strong></a>eine große <strong>Rolle</strong>. Die Beste Werbung für einen <strong>Hundetrainer </strong>sind <strong>zufriedene </strong>und <strong>glückliche Hundehalter</strong>, die einen gern weiterempfehlen.</p>
<p><strong>Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an all unsere Kunden, die uns so fleißig weiterempfehlen.</strong></p>
<p>Eure Bea und Euer Massimo</p>
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		</item>
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		<title>Unser Lernspaziergang vom 20. September</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/09/22/unser-lernspaziergang-vom-20-september/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 20:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Lernspaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kräherwald]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein paar Eindrücke von unserem letzten Lernspaziergang. Wir hatten alle sehr viel Spaß an diesem sonnigen Tag. Da wir mit 14 Hunden unterwegs waren, hatten wir mit einem Hundischen Chaos gerechnet!   Dem war nicht so. Außer ein paar Junghunde die naturgemäß wie Flummis durch den Wald rannten, waren alle sehr anständig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Eindrücke von unserem letzten <strong>Lernspaziergang</strong>. Wir hatten alle sehr <strong>viel Spaß</strong> an diesem <strong>sonnigen Tag.</strong> Da wir mit <strong>14 Hunden</strong> unterwegs waren, hatten wir mit einem Hundischen <strong>Chaos</strong> gerechnet! <img src='http://blog.diehundeversteher.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  <strong>Dem war nicht so</strong>. Außer ein <strong>paar Junghunde</strong> die naturgemäß wie <strong>Flummis</strong> durch den Wald rannten, waren alle <strong>sehr anständig</strong> und obwohl wir ein Paar <strong>&#8220;Problemnasen&#8221; </strong>dabei hatten (diese sind bei uns im Einzeltraining) lief alles glatt. An dieser Stelle <strong>ein großes Lob an Hund und Halter!!</strong> Leider konnten wir nicht den kompletten Spaziergang fotodokumentieren. Der Akku wollte nicht mehr&#8230;.leer!</p>
<p>Die Fotos dokumentieren die ersten 45 Minuten, die <strong>Teilnehmer </strong>stellten sich vor und wir <strong>redeten gemeinsam</strong> über deren<strong> teils kleine, teils größere Probleme</strong> und wie man <strong>diese angehen</strong> sollte. Danach gabs ein <strong>Paar Übungen</strong> und anschließend gingen wir zum Bach. Es gab <strong>viel Gesprächsbedarf </strong>und wir hoffen, daß wir im Rahmen dieser Veranstaltung allen <strong>gerecht werden</strong> konnten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-143" title="Alle in Reih und Glied" src="http://blog.diehundeversteher.de/wp-content/uploads/Alle-in-Reih-und-Glied.jpg" alt="Alle in Reih und Glied" width="450" height="299" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-145" title="Treffen am MTV" src="http://blog.diehundeversteher.de/wp-content/uploads/Treffen-am-MTV.jpg" alt="Treffen am MTV" width="450" height="299" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-146" title="Wald" src="http://blog.diehundeversteher.de/wp-content/uploads/Wald.jpg" alt="Wald" width="450" height="299" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-144" title="Bea" src="http://blog.diehundeversteher.de/wp-content/uploads/Bea.jpg" alt="Bea" width="450" height="299" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-147" title="Wald2" src="http://blog.diehundeversteher.de/wp-content/uploads/Wald2.jpg" alt="Wald2" width="450" height="299" /></p>
<p>Wir danken euch für das <strong>entgegengebrachte Vertrauen </strong>und freuen uns wenn es wieder heißt:</p>
<p><strong>Go for a walk with your dog – Stuttgart geht lernspazieren!</strong></p>
<p>Eure DIE HUNDEVERSTEHER: Bea und Massimo</p>
<p><a href="http://diehundeversteher.de" target="_blank">www.diehundeversteher.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ignorieren oder korrigieren?</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/08/01/ignorieren-oder-korrigieren/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 06:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Airedale Terrier]]></category>
		<category><![CDATA[Cocker Spaniel]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sollten wir unerwünschtes Verhalten konsequent ignorieren? Oder: Wann sollten wir es ignorieren und wann „korrigieren“.
Als Hundetrainer machen wir gelegentlich die Erfahrung, dass Hundehalter mit der Entscheidungsfindung  in bestimmten Situationen überfordert sind. „Soll ich meinen Hund jetzt ignorieren oder muss ich sein Verhalten korrigieren?“Es ist sicherlich situationsabhängig! Striktes ignorieren ist nicht immer sinnvoll, sowie auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sollten wir unerwünschtes Verhalten konsequent ignorieren? Oder: Wann sollten wir es ignorieren und wann „korrigieren“.</h3>
<p>Als <strong>Hundetrainer</strong> machen wir gelegentlich die Erfahrung, dass <strong>Hundehalter</strong> mit der Entscheidungsfindung  in bestimmten Situationen überfordert sind. „Soll ich meinen Hund jetzt <strong>ignorieren</strong> oder muss ich sein Verhalten <strong>korrigieren</strong>?“Es ist sicherlich situationsabhängig! Striktes ignorieren ist nicht immer sinnvoll, sowie auch die Tatsache, dass man sich nicht immer auf das <strong>Verhalten des Hundes</strong> einlassen sollte.</p>
<p>Hierzu zwei Beispiele:</p>
<p>Fall 1:<br />
Ich komme bei dem Kunden zu Haustüre rein, begrüße erstmal alle anwesenden Menschen und wende mich nun dem Hund zu. <strong>Pelle</strong>, heißt der drei Monate alter <strong>Airedale-Terrier</strong>. Er kommt wedelnd auf mich zu und ich streichle ihm über das Ohr. Für den Hund ist dies nun der Anlass seinem Hobby nachzugehen und meine Hand zu <strong>„beisseln“</strong>. Ich nehme meine Hand etwas zurück und kommentiere die Geste mit einem „nein“. Sofort nähert sich meine Hand wieder um ihn zu streicheln und prompt versucht Mr. Ich-will-deine-Hand-beissel seinem Künstlernamen gerecht zu werden. Erneut sage ich „nein“. diesmal mit ernsterem Ton und ich ziehe die Hand wieder weg.</p>
<h3>Aggieren statt reagieren</h3>
<p>3.Versuch: die Hand kommt wieder, Mr. Ich-will-deine-Hand-beissel ist zwischenzeitlich etwas<strong> frustriert</strong>. Weil ich ihm die Möglichkeit nehme seiner „Beißkunst“ Ausdruck zu verleihen. Er wird massiver, <strong>knurrt</strong> unterschwellig und versucht nun das Objekt der Begierde mit einem Satz zu erreichen. Ich verleihe meinem „nein“ nun etwas mehr Ausdruck und gebe dem ganzen etwas Lautstärke hinzu.</p>
<p>Der Hund versucht abermals die Hand zu erreichen, ich lege die flache Hand auf seine Brust und schuppse ihn mit Schmackes einen halben Meter rückwärts über den Boden (dieser Akt hat mal eben eine halbe Sekunde Zeit in Anspruch genommen) zusätzlich wir nochmals mit einem im Ton bestimmten „nein“ abgerundet. Tja, nun schaut Mr. Ich-will-deine-Hand-beissel mich mit großen Augen an und überlegt eben mal was da gerade passiert ist, ich rufe ihn wieder sanft zu mir, Herr Erdbeben kommt nun mit leisen Schritten zu mir und ich streichle ihn sanft. Statt zu beisseln, hat sich <strong>Fellnase</strong> nun fürs Schwanz wedeln entschieden und ich belohne das ganze mit einem wohlwollendem und äußerst lieb gemeintem <strong>„fein!!“</strong></p>
<p>Fall 2:<br />
Franky, ein 1 ½ Jahre alter <strong>Cocker Spaniel</strong> hat gelernt bei der Anweisung  „schau“ genau dies zu tun, nämlich einen anzuschauen. Wir wollen den Schwierigkeitsgrad jetzt erhöhen und Ich veranschauliche Herrchen die Übung. Ich setzen ihn ab, sagen „schau“ und heben ein <strong>Leckerli </strong>genau ins Blickfeld. Der Hund schaut uns brav an, denn er will ja das was wir gerade zwischen den Fingern halten. Nun wandert das Leckerli aber nicht in sein<strong> Maul</strong>, so wie sonst der Fall war, sondern waagerecht links oder recht aus dem Blickfeld heraus.</p>
<p>Franky schaut dem Leckerli hinterher bis der Arm stehen bleibt, er schaut immer noch aufs Leckerli aber leider passiert rein gar nichts! Nun Schaut er auf den Boden, auf die Wand, Richtung Terrasse, bis ihm schließlich einfällt, dass er ja auch den Menschen anschauen könnte der sich da die Mühe macht und das blöde Leckerli ewig mit ausgestrecktem Arm, quasi „schwebend“  in der Gegend hält. In dem Moment wo seine Augen meine Treffen wird ihm umgehend das Leckerli verabreicht und mit einem dollen <strong>„fein“</strong> kommentiert. Soweit so gut.</p>
<h3>Ein Cocker Spaniel will`s wissen</h3>
<p>Beim zweiten Mal ging es Franky wohl nicht schnell genug (wahrscheinlich hatte er wichtige Termine) und er fing an, nachdem er wieder ein bisschen die Gegend betrachtet hatte, mich <strong>anzubellen</strong>. Da ich im Schneidersitz vor ihm saß, drehte ich mich einfach kommentarlos um 180 Grad um und zeigte ihm meinen netten Rücken. Der <strong>Hund</strong> lief um mich herum und setzte sich vor mich hin. Ich wiederholte die Übung und als der Hund gerade wieder damit beschäftigt war blöd in der Gegend rumzuschauen statt meine Augen zu suchen, fiel ihm wieder sein Terminkalender ein und er fing abermals das<strong> bellen</strong> an.</p>
<p>Sie können sich vorstellen wie ich reagiert habe?  Er sah sich wieder mit meinem Rücken konfrontiert und den, das weiß auch Franky, interessiert sein <strong>Gebell</strong> nicht. Er lief nochmals um mich herum, setzte sich vor mich und ich wiederholte die Übung. Und schau da……er hatte nun auch einen Termin für mich in seinem Kalender eingetragen! Er nahm sich richtig Zeit! Unsere Augen trafen sich und das <strong>Leckerli</strong> war nun sein&#8230;<strong>fein!!!</strong></p>
<p>Wie Sie sehen ist es in der <strong>Hundeerziehung</strong> durchaus sinnvoll unerwünschtes <strong>Verhalten zu ignorieren</strong> aber wie es sich in Fall eins darstellt, dürfen wir  in bestimmten Situationen <strong>unerwünschtes Verhalte</strong>n nicht einfach durchgehen lassen.</p>
<p>In beiden Fällen haben wir dem Hund eines klar gemacht:</p>
<p>DAS IST „FEIN!“ UND DAS IST „NEIN!“</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schleppleine vs. Flexleine</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/07/30/schleppleine-vs-flexleine/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Hundetrainer werden wir oft gefragt, warum man nicht die Flexleine anstatt der Schleppleine benutzen kann. Benutzen kann man viel, sagen wir, doch was macht wirklich Sinn?!
Schleppleinentraining bzw. das Handling mit der Schleppleine erfordert ständige Konzentration des Besitzers. Deshalb setzen wir diese beim Abrufbarkeitstraining immer ein. Denn der Hundehalter ist ständing gefordert, die Leine zu koordinieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Als Hundetrainer werden wir oft gefragt, warum man nicht die Flexleine anstatt der Schleppleine benutzen kann. Benutzen kann man viel, sagen wir, doch was macht wirklich Sinn?!</h3>
<p><strong>Schleppleinentraining </strong>bzw. das Handling mit der Schleppleine erfordert ständige <strong>Konzentration </strong>des Besitzers. Deshalb setzen wir diese beim <strong>Abrufbarkeitstraining </strong>immer ein. Denn der Hundehalter ist ständing gefordert, die Leine zu koordinieren. Sicher ist das etwas müßiger aber der Hund steht dadurch ständig im <strong>Fokus</strong>. Bei der <strong>Flexleine </strong>hingegen<strong> </strong>setzt sehr schnell die Konzentration aus, da sich die <strong>Leine </strong>von<strong> </strong>selbst <strong>aufrollt</strong>, man verliert schnell den Hund und dessen Verhalten aus den Augen, reagiert zu langsam und zu ungenau. Für ein effektives Training also ungeeignet.</p>
<h3>Hundetraining soll effektiv und gewaltfrei sein &#8211; das bedeutet harte Arbeit</h3>
<p>Sprühhalsbänder, <strong>Stachelhalsbänder</strong> und im schlimmsten Fall der <strong>Teletakter</strong>! Aus Angst vor <strong>Schmerz</strong> und rüden Erziehungsmaßnahmen wird ein Hund sicher so manches &#8220;<strong>Fehlverhalten</strong>&#8221; einstellen oder in anderer Form <strong>kompensieren</strong>. Da fragen wir uns schon so manches Mal, warum Hundehalter nicht das Durchhaltevermögen haben, ernsthaft an einem &#8220;Problem&#8221; zu arbeiten.</p>
<p>Jedes &#8220;<strong>Problem</strong>&#8221; hat eine <strong>Ursache</strong>, diese können sich dann in den unterschiedlichsten Mustern ausdrücken. Sicher ist es einfach auf einen Knopf zu drücken um ein Verhalten zu stoppen, doch ist das Problem damit wirklich aus der Welt? Nein, ist es nicht und das sollte jedem klar sein, der meint auf solche &#8220;<strong>Hilfsmittel</strong>&#8221; zurückgreifen zu müssen &#8211; das geht auch an so manchen <strong>Hundetrainer</strong>! Das sogenannte &#8220;Problem&#8221; ist schließlich eine Ausdrucksform des Hundes. Es könnte bedeuten: &#8220;Ich bin <strong>unsicher</strong> und deswegen <strong>schnappe</strong> ich nach Menschen/Hunden/Kindern usw.&#8221; &#8220;Ich will nicht <strong>allein</strong> sein weil ich schreckliche <strong>Angst</strong> habe, deswegen zerlege ich die <strong>Wohnungseinrichtung</strong>.&#8221; Glaubt da ernsthaft einer das solche Probleme mit dem Sprühhalsband besser werden?</p>
<h3>Probleme verstehen und an der Wurzel packen</h3>
<p>Wir Menschen müssen <strong>lernen</strong>, dass zu <strong>verstehen</strong>. Vorallem müssen wir verstehen, dass <strong>Hundetraining</strong> und so auch ein <strong>Schleppleinentraining</strong> anstrengend und auch manchmal zermürbend ist. Letztendlich lohnt es sich aber immer den <strong>anstrengenderen</strong> Weg zu gehen, denn zum Einen ist es für den Hund positiv, da <strong>gewaltfrei </strong>- zum Anderen ist das <strong>Erfolgserelebniss </strong>für Sie als Mensch viel größer.</p>
<p>Halten Sie also durch und gehen Sie nicht den einfachen Weg &#8211; es lohnt sich und Ihr Hund wird es Ihnen danken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Freilauf ist Königsdisziplin</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/07/29/freilauf-ist-konigsdisziplin/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 05:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Hundetrainer werden wir häufig mit folgender Aussage konfrontiert: &#8220;Wenn er (der Hund) von der Leine ist, kommt er nicht mehr, wenn ich ihn rufe!&#8221;
Wir stellen dann immer die Frage, warum der Hund dann von der Leine darf und die Antwort darauf ist zu 99% die selbe: &#8220;Der soll doch auch mal Spaß haben und sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Als Hundetrainer werden wir häufig mit folgender Aussage konfrontiert: &#8220;Wenn er (der Hund) von der Leine ist, kommt er nicht mehr, wenn ich ihn rufe!&#8221;</h3>
<p>Wir stellen dann immer die Frage, warum der Hund dann von der Leine darf und die Antwort darauf ist zu 99% die selbe: <em>&#8220;Der soll doch auch mal Spaß haben und sich austoben dürfen.&#8221;</em></p>
<p>Jeder <strong>Hundehalter</strong> sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass Freilauf Königsdisziplin ist. Das bedeutet, dass der <strong>Hund</strong> zu 99% abrufbar sein sollte, damit er sich und andere nicht unnötig in Gefahr bringt. Es gibt leider immer wieder <strong>Hundebesitzer</strong> die sich der Tragweite, dieses &#8220;Ungehorsams&#8221; gar nicht bewusst sind.</p>
<h3>Die Sicht des Hundes deckt sich nicht mit der des Menschen</h3>
<p>Für den Hund sieht die Situation so aus (leicht überspitzt): &#8220;<em>Toll, jetzt werde ich von der Leine gemacht, meine</em> Menschen <em>haben mich nicht mehr unter <strong>Kontrolle</strong> und können mich nicht mehr <strong>begrenzen</strong> wenn es nötig ist&#8221;</em> &#8211; <em>&#8220;Ja, ich hör dich zwar rufen aber das ist mir völlig egal, ich habe jetzt <strong>Wichtigeres</strong> zu tun.&#8221; &#8220;Toll, jetzt rennst du mir auch noch nach, Mensch super, ich habe offensichtlich eine Menge Einfluss auf meine Menschen und einen dementsprechend hohen <strong>Status</strong> und so werde ich mich auch verhalten!&#8221; &#8211; &#8220;Hey, da (über der viel befahrenen Straße) steht ein Hundekumpel, den geh ich jetzt besuchen.&#8221; und so weiter, und so fort!!! </em></p>
<h3>Die Folgen bei mangelnder Abrufbarkeit können tödlich sein</h3>
<p>Malen Sie sich ruhig den <strong>WORST</strong> <strong>CASE</strong> aus, denn das macht den Ernst der Lage oft erst klar. In den meisten Fällen ist dieses Verhalten nur eine Folge bzw. Symptom für <strong>Strukturprobleme</strong> und ungeklärte <strong>Verhältnisse</strong> innerhalb des Mensch-Hund-Verbandes.</p>
<h3>Folgende Fragen sollte man sich stellen:</h3>
<ul>
<li>Hat der <strong>Hund</strong> wirklich <strong>Spaß</strong> wenn man sich die <strong>globale</strong> Situation anschaut? (Welche Probleme gibt es noch?)</li>
<li>Was ist mit Ihnen lieber Hundfreund?</li>
<li>Wie fühlen Sie sich, wenn Sie rufen und der Hund schert sich nicht drum?</li>
</ul>
<p>Unsere Erfahrung ist, dass diese Situation eher <strong>zermübend</strong> und <strong>demotivierend</strong> ist. Letztendlich ist es für den Hund und den Menschen kein Spaß.</p>
<p><strong>Schleppleinentraining</strong>, <strong>Auslastung</strong> und eine <strong>Neustrukturierung</strong> im Familienveraband führen dazu, dass Sie in Zukunft so interessant für Ihren Hund sind, dass er zu 99% alles für Sie stehen und liegen lässt.</p>
<p>Ihr Hundeversteher-Team</p>
]]></content:encoded>
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