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	<title>Die Hundeversteher &#187; Kommunikationstraining</title>
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	<description>Gewaltfreie Hundeerziehung</description>
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		<title>Lernspaziergang in Stuttgart am 25. April 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 07:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Hundeversteher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Lernspaziergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Hundefreunde es ist wieder soweit. Der monatliche Lernspaziergang steht vor der Tür. Wir gehen wieder 25.04.2010 im Kräherwald spazieren und freuen uns wie immer über rege Teilnahme.
In 2h können Fragen rund um den Hund geklärt und  mögliche Probleme besprochen werden. Mit Spielen und  kleineren Trainingseinheiten runden  wir dieses lockere Dog-Event  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Hundefreunde es ist wieder soweit. Der monatliche <strong>Lernspaziergang </strong>steht vor der Tür. Wir gehen wieder <strong>25.04.2010</strong> im <strong>Kräherwald </strong>spazieren und freuen uns wie immer über rege Teilnahme.</p>
<p>In <strong>2h </strong>können <strong>Fragen </strong>rund um den Hund geklärt und  mögliche <strong>Probleme </strong>besprochen werden. Mit <strong>Spielen </strong>und  kleineren <strong>Trainingseinheiten</strong> runden  wir dieses lockere Dog-Event  ab.</p>
<p>Alle die, die unseren Lernspaziergang nicht kennen können sich auf unserer Seite die Fotos anschauen.<br />
Hier der Link: <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><a title="Lernspaziergänge" href="http://diehundeversteher.de/lernspaziergaenge.htm" target="_blank">&#8220;Die Hundeversteher Lernspaziergänge&#8221;</a></span> </span></span></p>
<p>Darauf solltet Ihr achten:</p>
<p>-  teilnehmende Hunde müssen <strong>sozialverträglich </strong>sein<br />
- <strong>Wetterfeste </strong>Bekleidung<br />
- <strong>Leckerchen</strong><br />
- und viel gute Laune</p>
<p>Dauer: ca. 2h<br />
Kosten:  20€/Hund</p>
<h4>Treffpunkt: MTV Parkplatz, Am Kräherwald 190A, 70193  Stuttgart</h4>
<p>Wer Interesse hat, kann sich über poetzsch@diehundeversteher.de  anmelden oder uns bei weiteren Fragen unter 0711 / 935 5241 erreichen.</p>
<p>Wir freuen uns auf Euch<br />
Eure Bea und Euer Massimo</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Woran erkenne ich gute Hundetrainer?</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2010/02/18/woran-erkenne-ich-gute-hundetrainer/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>beapoetzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Hundeversteher]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Da das immer wieder ein Thema ist, mit dem wir konfrontiert werden, wollen wir noch einmal unseren eigenen Standpunkt darstellen.
Wir sind Autodidakten! Was wir nicht haben, ist eine Hundetrainerausbildung. Wir und unsere  Kunden empfinden dies allerdings nicht als Defizit. Wir haben unser Wissen sowohl aus eigenen Erfahrungen, die Diego betrafen, als auch aus Fachliteratur. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Da das immer wieder ein Thema ist, mit dem wir konfrontiert werden, wollen wir noch einmal unseren eigenen Standpunkt darstellen.</h3>
<p>Wir sind <strong>Autodidakten</strong>! Was wir nicht haben, ist eine <strong>Hundetrainerausbildung</strong>. Wir und unsere  Kunden empfinden dies allerdings <strong>nicht </strong>als <strong>Defizit</strong>. Wir haben unser <strong>Wissen </strong>sowohl aus eigenen <strong>Erfahrungen</strong>, die <strong><a href="http://blog.diehundeversteher.de/about/" target="_blank"><span style="color: #ff0000;">Diego</span></a></strong><span style="color: #ff0000;"> </span>betrafen, als auch aus <strong>Fachliteratur</strong>. Dieses Wissen gleichen wir bei unserer täglich <strong>Arbeit </strong>mit <strong>Hunden </strong>ab und erweitern es. Den Vorteil den wir dadurch haben, ist die Flexibilität.</p>
<p>Wir sind <strong>nicht </strong>auf eine <strong>Methode </strong>oder eine einzige <strong>Trainingsart beschränkt</strong>, sondern <strong>schöpfen </strong>aus den <strong>Vollen</strong>. Für unsere Kunden <strong>bedeutet </strong>das, <strong>individuelles Trainig</strong>, welches auf die <strong>Lebenssituation </strong>zugeschnitten ist. Das <strong>Beste </strong>für Mensch und Hund.</p>
<h4>Der Beruf des Hundetrainers ist nicht staatlich anerkannt</h4>
<p>Natürlich gehen wir auch auf <strong>Fachvorträge </strong>anerkannter <strong>Hundetrainer</strong>- und <strong>Forscher </strong>und wir sind immer auf der Suche nach den neusten <strong>Erkenntnissen</strong>, was das Wesen <strong>Hund </strong>und deren <strong>Kommunikation </strong>angeht.</p>
<p>Da es <strong>keine staatliche Anerkennung </strong>des Berufs des <strong>Hundetrainers</strong>, <strong>Hundepsychologen </strong>usw. gibt, kann jeder sich als ein solcher bezeichnen und auch in diesem Bereich arbeiten. Das ist sicher ein <strong>Problem </strong>und macht die <strong>Wahl</strong> für jeden <strong>Hundehalter </strong>sehr <strong>schwer</strong>. Was ist gut, was ist nicht so toll und wo sollte ich hellhörig werden.</p>
<h4>Acht Tipps die weiterhelfen</h4>
<p>Wir möchten allen <strong>Hundehaltern </strong>ein paar <strong>Tipps </strong>geben, wie man einen guten <strong>Trainer </strong>erkennen kann:</p>
<ul>
<li>Vor jedem <strong>Training </strong>sollte ein <strong>ausführliches Gespräch </strong>stattfinden, indem alle <strong>Probleme</strong>, <strong>Sorgen </strong>und <strong>Wünsche </strong>einbezogen werden</li>
<li>Die <strong>Kosten </strong>für das <strong>Training </strong>werden erst <strong>nach </strong>der erbrachten <strong>Leistung </strong>verlangt</li>
<li>Der <strong>Trainer </strong>soll nicht nur auf das <strong>Individuum Hund</strong>, sonder auch auf den <strong>Menschen </strong>eingehen &#8211; lassen Sie Ihren <strong>Bauch </strong>entscheiden, denn der hat meistens recht</li>
<li>Der <strong>Hund </strong>des <strong>Trainers </strong>sollte einen guten <strong>Trainingsstand </strong>haben, denn dieser ist sozusagen das <strong>&#8220;Referenzstück&#8221;</strong>. Trainer die mit Ihren eigenen Hunden <strong>keinen </strong>guten <strong>Draht </strong>haben sollten einem zu <strong>denken</strong> geben</li>
<li>Der <strong>Hundetrainer </strong>sollte in der Lage sein, dem Menschen das <strong>Fachwissen </strong>so mitzuteilen, dass es auch <strong>verstanden </strong>wird. Auch bei der <strong>Umsetzung </strong>sollte der Halter jegliche <strong>Unterstützung </strong>des Trainers haben.</li>
<li>Ein Trainer der sein <strong>Wissen </strong>nicht <strong>freigibt</strong>, möchte einfach nur viel <strong>Geld </strong>verdienen</li>
<li>Das Training sollte <strong>ohne Druck </strong>auf Mensch und Tier stattfinden &#8211; wenn Sie <strong>Freude </strong>haben, sind Sie richtig</li>
<li>Der Trainer sollte <strong>Rassespezifische </strong>Eigenschaften und den <strong>Charakter </strong>des <strong>Hundes </strong>für das <strong>Trainingsprogramm </strong>berücksichtigen</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, dass hilft jedem <strong>Hundehalter </strong>weiter, der sich in der Fülle des <strong>Trainerwaldes </strong>nicht mehr zu orientieren weiß.</p>
<p>Für uns <strong>persönlich </strong>spielen auch <a title="Referenzen" href="http://diehundeversteher.de/referenzen.htm" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>Referenzen</strong></span><strong> </strong></a>eine große <strong>Rolle</strong>. Die Beste Werbung für einen <strong>Hundetrainer </strong>sind <strong>zufriedene </strong>und <strong>glückliche Hundehalter</strong>, die einen gern weiterempfehlen.</p>
<p><strong>Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an all unsere Kunden, die uns so fleißig weiterempfehlen.</strong></p>
<p>Eure Bea und Euer Massimo</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Problemhundtherapie &#8211; was ist das?</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2010/01/24/problemhundtherapie-was-ist-das/</link>
		<comments>http://blog.diehundeversteher.de/2010/01/24/problemhundtherapie-was-ist-das/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>beapoetzsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Hundeversteher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder wird von der sogenannten Problemhundtherapie gesprochen. Doch was steckt genau dahinter oder besser ausgedrückt &#8211; wie sollte eine gute Problemhundtherapie aussehen?
Probleme mit Hunden sind manigfaltig. Was für den einen Hundhalter ein unhaltbarer Zustand ist, ist für einen anderen überhaupt kein Thema. Woran kann man also einen Problemhund festmachen?
Wir werden oft gerufen, wenn eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Immer wieder wird von der sogenannten Problemhundtherapie gesprochen. Doch was steckt genau dahinter oder besser ausgedrückt &#8211; wie sollte eine gute Problemhundtherapie aussehen?</h3>
<p><strong>Probleme </strong>mit Hunden sind manigfaltig. Was für den einen <strong>Hundhalter </strong>ein unhaltbarer Zustand ist, ist für einen anderen überhaupt kein Thema. Woran kann man also einen <strong>Problemhund </strong>festmachen?</p>
<p>Wir werden oft gerufen, wenn eigentlich unbeteiligte Dritte vom unschönen <strong>Hundeverhalten </strong>betroffen sind, wie z.B. Hund <strong>springt Fremde</strong> an oder <strong>bellt </strong>das Haus zusammen wenn er allein ist, vielleicht <strong>fällt </strong>er aber auch gern über andere <strong>Hunde </strong>her oder <strong>jagt Kinder </strong>auf <strong>Fahrrädern</strong> usw. Dann wird der Hund im <strong>Volksmund </strong>schnell als <strong>Problemhund </strong>bezeichnet. Doch ist er das denn wirklich?</p>
<p>Als <strong>Hundetrainer </strong>übernehmen wir die Aufgabe, durch <strong>intensive Gespräche </strong>mit den Besitzern und einer ausgiebige <strong>Analyse</strong>, herauszufinden was die <strong>Ursachen </strong>und <strong>Auslöser </strong>sind. Manchmal sind wir selber erstaunt, mit wie wenig Aufwand manches Verhalten umgewandelt werden kann.</p>
<h3>Hunde sind vorallem Individuen &#8211; Menschen auch</h3>
<p>Nach Berücksichtigung <strong>rassespezifischer Eigenschaften </strong>und dem <strong>sozialen Umfeld </strong>ist der <strong>Charakter </strong>des <strong>Hundes </strong>entscheidend für eine optimale &#8220;<strong>Problemhundtherapie</strong>&#8220;. Das ist für uns auch der Grund warum wir nicht eine <strong>Methode </strong>präferieren, sondern den Weg gehen, der für den Hund am Besten und für den Menschen optimal anzuwenden ist <strong>(ausgeschlossen sind alle Gewaltmethoden)</strong>.</p>
<h3><strong>Der Hund &#8211; ein </strong><strong>triebegesteuertes Raubtier?</strong></h3>
<p>Als <strong>Individuen </strong>sind Hunde vorallem <strong>Familienmitglieder </strong>und <strong>soziale Partner </strong>und darauf nehmen wir Rücksicht. Eine enge <strong>Begleitung </strong>beim <strong>Training </strong>und vorallem das <strong>Übersetzen </strong>des <strong>hundischen Verhaltens </strong>geben <strong>Hundehaltern </strong>schnell <strong>Sicherheit. </strong>Das begünstigt ein sicheres und schnelles Auftreten dem Hund gegenüber. Auf diese Weise lassen sich fast alle Probleme auf gewaltfreier Basis beheben.</p>
<h3>Fast alle Probleme? Was soll das denn bedeuten?</h3>
<p>Wir hatten bisher zum Glück nur einmal einen Fall mit einem <strong>&#8220;echten&#8221; Problemhund</strong>. Als echten &#8220;Problemhund&#8221; bezeichnen wir eigentlich nur Hund, die nur noch sehr <strong>eingeschränkt </strong>oder garnicht mehr <strong>therapierbar </strong>sind.</p>
<p>Aus diesem Grund machen wir allen <strong>Hundebesitzern Mut </strong>sich <strong>Hilfe </strong>zu suchen, wenn es <strong>Probleme </strong>mit dem <strong>Hund </strong>gibt. Alles was <strong>Hundehalter </strong>brauchen, ist der echte <strong>Wille </strong>etwas ändern zu wollen und <strong>Geduld</strong>. Denn ein <strong>nachhaltiges </strong>Hundetraining braucht seine <strong>Zeit </strong>und viel <strong>Liebe</strong>.</p>
<p>Bei Fragen könnt Ihr jederzeit auf uns zukommen.</p>
<p>Eure Bea und Euer Massimo</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschen Schäferhunde sind aggressiv, Mythos oder Realität?</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/10/28/deutschen-schaferhunde-sind-aggressiv-mythos-oder-realitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 19:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Problemf(ä)elle]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Schäferhund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist leider nicht von der Hand zu weisen, das Deutsche Schäferhunde (DSH) diejenigen sind die am häufigsten beißen. Als ein Beispiel nehme ich das Bundesland Hessen,  dessen  &#8220;Meldebogen gemäß Erlass des Hessischen Ministerium des Innern&#8221; dies belegt. Hierzu wurden sämtliche Beißattacken aller Rassen im Zeitraum vom 01.01.2004 bis zu 31.12.2007  dokumentiert. Warum der DSH, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Es ist leider nicht von der Hand zu weisen, das Deutsche Schäferhunde (DSH) diejenigen sind die am häufigsten beißen. Als ein Beispiel nehme ich das Bundesland Hessen,  dessen <a href="http://www.fr-online.de/_em_daten/_hermes/2009/01/29/090129_1721_hunde_beiss_statistik.pdf" target="_blank"> &#8220;Meldebogen gemäß Erlass des Hessischen Ministerium des Innern&#8221;</a> dies belegt. Hierzu wurden sämtliche Beißattacken aller Rassen im Zeitraum vom 01.01.2004 bis zu 31.12.2007  dokumentiert. Warum der DSH, der nicht zu den Listenhunden gehört, der &#8220;Beißchampions&#8221; ist,  lässt sich nur schwer herausfinden&#8230;..vielleicht ist es aber auch gar nicht so schwer, wir werden sehen&#8230;</h3>
<p>Seit 3 Wochen betreue ich eine Familie die seit ca. 3 Monaten einen Schäferhund-Mix aus dem Tierheim hat. Im telefonischen Erstgespräch, erzählte mir die Frau, dass der Hund nach Personen schnappen würde, unter anderem auch nach ihren erwachsenen Söhnen. Diese leben nicht mehr Zuhause und kommen nur am Wochenende. Zudem sei er auch gegenüber seinen Artgenossen aggressiv. Leinenaggressivität sei ebenso an der Tagesordnung. Da in solch einem Fall dringender Handlungsbedarf besteht, vereinbarten wir kurzfristig einen Termin.</p>
<h4>Wenn ich keine Aufmerksamkeit bekomme wird’s laut</h4>
<p>Wir verlegten die erste Begegnung auf die Straße, außerhalb des Territoriums des Hundes. Für den ersten Eindruck ließ ich Sie mit dem Hund an mir vorbei laufen, während dessen fixierte ich den Hund. Die Reaktion war&#8230;..keine! Soweit, so gut.</p>
<p>Mit einem Sicherheitsabstand von ca. 2 m, fingen wir an uns über die Problematiken zu unterhalten. Schnell langweilte sich die Fellnase und quittierte dies mit lauthalsem Bellen. Zudem zog er an der Leine hin und her um seinen Unmut zu untermauern, Ihre Reaktion auf das bellen sah folgendermaßen aus: Sie sagt: &#8220;Aus!&#8221;, er bellt. Sie sagt: &#8220;Nein!&#8221;, er bellt weiter. Sie sagt: &#8220;Sitz!&#8221;, er setzt sich hin, bellt weiter und steht wieder auf.</p>
<h4>Ein Schäferhund hat Hosen an</h4>
<p>Ich schritt ein und bat Sie darum, sich einfach demonstrativ weg zu drehen und den Hund zu ignorieren. Das missfiel dem jungen Mann total, dass Bellen wurde schlagartig lauter und im nächsten Schritt fängt er an die Frau in den Unterarm zu „beißeln“.<br />
Um das Repertoire auszuschöpfen springt er Frauchen jetzt auch noch an um doch noch die Aufmerksamkeit zu ergattern, die dem „vermeintlichen Chef“ zusteht.</p>
<p>Sie kommentierte das ganze mit folgendem Satz: &#8220;So ist es immer wenn ich irgendwo stehe und mich unterhalte, er will weiterlaufen.&#8221; Okay – da wird der Hundetrainer hellhörig! Ich wies Sie darauf hin, dass ihr Hund sie gerade maßregelt. Sie bekam große Augen den offensichtlich hatte Sie das so noch nicht gesehen.</p>
<p>Ein riesiger Berg Arbeit wartete hier, dass war mit klar – ob das auch den Besitzern so klar ist, wird sich zeigen.</p>
<p>Fortsetzung folgt.</p>
<p><a href="http://diehundeversteher.de" target="_blank">www.diehundeversteher.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ignorieren oder korrigieren?</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/08/01/ignorieren-oder-korrigieren/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 06:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Airedale Terrier]]></category>
		<category><![CDATA[Cocker Spaniel]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollten wir unerwünschtes Verhalten konsequent ignorieren? Oder: Wann sollten wir es ignorieren und wann „korrigieren“.
Als Hundetrainer machen wir gelegentlich die Erfahrung, dass Hundehalter mit der Entscheidungsfindung  in bestimmten Situationen überfordert sind. „Soll ich meinen Hund jetzt ignorieren oder muss ich sein Verhalten korrigieren?“Es ist sicherlich situationsabhängig! Striktes ignorieren ist nicht immer sinnvoll, sowie auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sollten wir unerwünschtes Verhalten konsequent ignorieren? Oder: Wann sollten wir es ignorieren und wann „korrigieren“.</h3>
<p>Als <strong>Hundetrainer</strong> machen wir gelegentlich die Erfahrung, dass <strong>Hundehalter</strong> mit der Entscheidungsfindung  in bestimmten Situationen überfordert sind. „Soll ich meinen Hund jetzt <strong>ignorieren</strong> oder muss ich sein Verhalten <strong>korrigieren</strong>?“Es ist sicherlich situationsabhängig! Striktes ignorieren ist nicht immer sinnvoll, sowie auch die Tatsache, dass man sich nicht immer auf das <strong>Verhalten des Hundes</strong> einlassen sollte.</p>
<p>Hierzu zwei Beispiele:</p>
<p>Fall 1:<br />
Ich komme bei dem Kunden zu Haustüre rein, begrüße erstmal alle anwesenden Menschen und wende mich nun dem Hund zu. <strong>Pelle</strong>, heißt der drei Monate alter <strong>Airedale-Terrier</strong>. Er kommt wedelnd auf mich zu und ich streichle ihm über das Ohr. Für den Hund ist dies nun der Anlass seinem Hobby nachzugehen und meine Hand zu <strong>„beisseln“</strong>. Ich nehme meine Hand etwas zurück und kommentiere die Geste mit einem „nein“. Sofort nähert sich meine Hand wieder um ihn zu streicheln und prompt versucht Mr. Ich-will-deine-Hand-beissel seinem Künstlernamen gerecht zu werden. Erneut sage ich „nein“. diesmal mit ernsterem Ton und ich ziehe die Hand wieder weg.</p>
<h3>Aggieren statt reagieren</h3>
<p>3.Versuch: die Hand kommt wieder, Mr. Ich-will-deine-Hand-beissel ist zwischenzeitlich etwas<strong> frustriert</strong>. Weil ich ihm die Möglichkeit nehme seiner „Beißkunst“ Ausdruck zu verleihen. Er wird massiver, <strong>knurrt</strong> unterschwellig und versucht nun das Objekt der Begierde mit einem Satz zu erreichen. Ich verleihe meinem „nein“ nun etwas mehr Ausdruck und gebe dem ganzen etwas Lautstärke hinzu.</p>
<p>Der Hund versucht abermals die Hand zu erreichen, ich lege die flache Hand auf seine Brust und schuppse ihn mit Schmackes einen halben Meter rückwärts über den Boden (dieser Akt hat mal eben eine halbe Sekunde Zeit in Anspruch genommen) zusätzlich wir nochmals mit einem im Ton bestimmten „nein“ abgerundet. Tja, nun schaut Mr. Ich-will-deine-Hand-beissel mich mit großen Augen an und überlegt eben mal was da gerade passiert ist, ich rufe ihn wieder sanft zu mir, Herr Erdbeben kommt nun mit leisen Schritten zu mir und ich streichle ihn sanft. Statt zu beisseln, hat sich <strong>Fellnase</strong> nun fürs Schwanz wedeln entschieden und ich belohne das ganze mit einem wohlwollendem und äußerst lieb gemeintem <strong>„fein!!“</strong></p>
<p>Fall 2:<br />
Franky, ein 1 ½ Jahre alter <strong>Cocker Spaniel</strong> hat gelernt bei der Anweisung  „schau“ genau dies zu tun, nämlich einen anzuschauen. Wir wollen den Schwierigkeitsgrad jetzt erhöhen und Ich veranschauliche Herrchen die Übung. Ich setzen ihn ab, sagen „schau“ und heben ein <strong>Leckerli </strong>genau ins Blickfeld. Der Hund schaut uns brav an, denn er will ja das was wir gerade zwischen den Fingern halten. Nun wandert das Leckerli aber nicht in sein<strong> Maul</strong>, so wie sonst der Fall war, sondern waagerecht links oder recht aus dem Blickfeld heraus.</p>
<p>Franky schaut dem Leckerli hinterher bis der Arm stehen bleibt, er schaut immer noch aufs Leckerli aber leider passiert rein gar nichts! Nun Schaut er auf den Boden, auf die Wand, Richtung Terrasse, bis ihm schließlich einfällt, dass er ja auch den Menschen anschauen könnte der sich da die Mühe macht und das blöde Leckerli ewig mit ausgestrecktem Arm, quasi „schwebend“  in der Gegend hält. In dem Moment wo seine Augen meine Treffen wird ihm umgehend das Leckerli verabreicht und mit einem dollen <strong>„fein“</strong> kommentiert. Soweit so gut.</p>
<h3>Ein Cocker Spaniel will`s wissen</h3>
<p>Beim zweiten Mal ging es Franky wohl nicht schnell genug (wahrscheinlich hatte er wichtige Termine) und er fing an, nachdem er wieder ein bisschen die Gegend betrachtet hatte, mich <strong>anzubellen</strong>. Da ich im Schneidersitz vor ihm saß, drehte ich mich einfach kommentarlos um 180 Grad um und zeigte ihm meinen netten Rücken. Der <strong>Hund</strong> lief um mich herum und setzte sich vor mich hin. Ich wiederholte die Übung und als der Hund gerade wieder damit beschäftigt war blöd in der Gegend rumzuschauen statt meine Augen zu suchen, fiel ihm wieder sein Terminkalender ein und er fing abermals das<strong> bellen</strong> an.</p>
<p>Sie können sich vorstellen wie ich reagiert habe?  Er sah sich wieder mit meinem Rücken konfrontiert und den, das weiß auch Franky, interessiert sein <strong>Gebell</strong> nicht. Er lief nochmals um mich herum, setzte sich vor mich und ich wiederholte die Übung. Und schau da……er hatte nun auch einen Termin für mich in seinem Kalender eingetragen! Er nahm sich richtig Zeit! Unsere Augen trafen sich und das <strong>Leckerli</strong> war nun sein&#8230;<strong>fein!!!</strong></p>
<p>Wie Sie sehen ist es in der <strong>Hundeerziehung</strong> durchaus sinnvoll unerwünschtes <strong>Verhalten zu ignorieren</strong> aber wie es sich in Fall eins darstellt, dürfen wir  in bestimmten Situationen <strong>unerwünschtes Verhalte</strong>n nicht einfach durchgehen lassen.</p>
<p>In beiden Fällen haben wir dem Hund eines klar gemacht:</p>
<p>DAS IST „FEIN!“ UND DAS IST „NEIN!“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schleppleine vs. Flexleine</title>
		<link>http://blog.diehundeversteher.de/2009/07/30/schleppleine-vs-flexleine/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Hundetrainer werden wir oft gefragt, warum man nicht die Flexleine anstatt der Schleppleine benutzen kann. Benutzen kann man viel, sagen wir, doch was macht wirklich Sinn?!
Schleppleinentraining bzw. das Handling mit der Schleppleine erfordert ständige Konzentration des Besitzers. Deshalb setzen wir diese beim Abrufbarkeitstraining immer ein. Denn der Hundehalter ist ständing gefordert, die Leine zu koordinieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Als Hundetrainer werden wir oft gefragt, warum man nicht die Flexleine anstatt der Schleppleine benutzen kann. Benutzen kann man viel, sagen wir, doch was macht wirklich Sinn?!</h3>
<p><strong>Schleppleinentraining </strong>bzw. das Handling mit der Schleppleine erfordert ständige <strong>Konzentration </strong>des Besitzers. Deshalb setzen wir diese beim <strong>Abrufbarkeitstraining </strong>immer ein. Denn der Hundehalter ist ständing gefordert, die Leine zu koordinieren. Sicher ist das etwas müßiger aber der Hund steht dadurch ständig im <strong>Fokus</strong>. Bei der <strong>Flexleine </strong>hingegen<strong> </strong>setzt sehr schnell die Konzentration aus, da sich die <strong>Leine </strong>von<strong> </strong>selbst <strong>aufrollt</strong>, man verliert schnell den Hund und dessen Verhalten aus den Augen, reagiert zu langsam und zu ungenau. Für ein effektives Training also ungeeignet.</p>
<h3>Hundetraining soll effektiv und gewaltfrei sein &#8211; das bedeutet harte Arbeit</h3>
<p>Sprühhalsbänder, <strong>Stachelhalsbänder</strong> und im schlimmsten Fall der <strong>Teletakter</strong>! Aus Angst vor <strong>Schmerz</strong> und rüden Erziehungsmaßnahmen wird ein Hund sicher so manches &#8220;<strong>Fehlverhalten</strong>&#8221; einstellen oder in anderer Form <strong>kompensieren</strong>. Da fragen wir uns schon so manches Mal, warum Hundehalter nicht das Durchhaltevermögen haben, ernsthaft an einem &#8220;Problem&#8221; zu arbeiten.</p>
<p>Jedes &#8220;<strong>Problem</strong>&#8221; hat eine <strong>Ursache</strong>, diese können sich dann in den unterschiedlichsten Mustern ausdrücken. Sicher ist es einfach auf einen Knopf zu drücken um ein Verhalten zu stoppen, doch ist das Problem damit wirklich aus der Welt? Nein, ist es nicht und das sollte jedem klar sein, der meint auf solche &#8220;<strong>Hilfsmittel</strong>&#8221; zurückgreifen zu müssen &#8211; das geht auch an so manchen <strong>Hundetrainer</strong>! Das sogenannte &#8220;Problem&#8221; ist schließlich eine Ausdrucksform des Hundes. Es könnte bedeuten: &#8220;Ich bin <strong>unsicher</strong> und deswegen <strong>schnappe</strong> ich nach Menschen/Hunden/Kindern usw.&#8221; &#8220;Ich will nicht <strong>allein</strong> sein weil ich schreckliche <strong>Angst</strong> habe, deswegen zerlege ich die <strong>Wohnungseinrichtung</strong>.&#8221; Glaubt da ernsthaft einer das solche Probleme mit dem Sprühhalsband besser werden?</p>
<h3>Probleme verstehen und an der Wurzel packen</h3>
<p>Wir Menschen müssen <strong>lernen</strong>, dass zu <strong>verstehen</strong>. Vorallem müssen wir verstehen, dass <strong>Hundetraining</strong> und so auch ein <strong>Schleppleinentraining</strong> anstrengend und auch manchmal zermürbend ist. Letztendlich lohnt es sich aber immer den <strong>anstrengenderen</strong> Weg zu gehen, denn zum Einen ist es für den Hund positiv, da <strong>gewaltfrei </strong>- zum Anderen ist das <strong>Erfolgserelebniss </strong>für Sie als Mensch viel größer.</p>
<p>Halten Sie also durch und gehen Sie nicht den einfachen Weg &#8211; es lohnt sich und Ihr Hund wird es Ihnen danken.</p>
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		<title>Inkonsequente Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 18:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wir am Anfang des Trainings bzw. in der Analyse waren, stellte ich die Frage der Fragen: &#8220;Hört der Hund auf dich?&#8221; Die Antwort war: &#8220;Ja, meistens.&#8221;
Die Halterin war davon überzeugt, dass der Hund im Großen und Ganzen gut hört. Als wir dann unterwegs waren, fiel mir sofort auf, dass der Hund alles tut, außer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir am Anfang des <strong>Trainings</strong> bzw. in der <strong>Analyse</strong> waren, stellte ich die Frage der Fragen: &#8220;<strong>Hört der Hund auf dich?</strong>&#8221; Die Antwort war: &#8220;Ja, meistens.&#8221;</p>
<p>Die Halterin war davon überzeugt, dass der Hund im Großen und Ganzen gut hört. Als wir dann unterwegs waren, fiel mir sofort auf, dass der Hund alles tut, außer das er ihr Gehör schenkt. Als ich ihr meine Sicht der Dinge schilderte, dass nämlich der Hund sie <strong>strickt ignoriert</strong>, sie <strong>begrenzt,</strong> <strong>maßregelt</strong> und die ganze Zeit <strong>eigene Entscheidungen</strong> trifft, konnte Sie das nicht ganz nachvollziehen. Daraufhin bot ich ihr an eine <strong>Videoanalyse</strong> zu machen, die wir dann im Anschluß zusammen anschauen und besprechen würden.</p>
<p>Das kam dabei raus&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dsFBoPqeu7g&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/dsFBoPqeu7g&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Wie ihr sehen könnt, kümmert sich der Hund nicht wirklich um das was ihm gesagt wird. Er schaut überral hin, bloß nicht zu ihr. Er rempelt sie an <strong>(Maßregelung)</strong>, schneidet ihr den Weg <strong>(Begrenzung)</strong> und wenn sie ihn von Weitem mit dem Befehl &#8220;Hier zu mir!&#8221; ruft, läuft er konsequent an ihr vorbei. Korrigiert wird er nicht. Ein gutes Beispiel für <strong>inkonsequentes Verhalten des Hundebesitzers</strong>. &#8220;Hier zu mir&#8221; bedeutet &#8220;hier zu mir&#8221;. Während die Anweisung ausgesprochen wird, zeigt der Finger auf den Boden unmittelbar vor die Füße. Der Hund rennt in genau diese Richtung und ändert kurz vor Ankunft den Zielort, in dem er an ihr vorbeiläuft (<strong>trifft eigene Entscheidung</strong>). Korrektur? Keine Spur! Der Hund merkt sich genau eines bei dieser ganzen Übung: Du gibst zwar Anweisungen, ich muß sie aber nicht befolgen. Wenn ich es hier nicht muß, dann muß ich es in einer anderen Situation auch nicht!! Der Einzige der hier wirklich konsequent ist, ist der Hund.</p>
<p>Warum Sie zu uns kam und welche Wendung es nahm, könnt ihr unter: <a href="http://diehundeversteher.de/referenzen-henrygonzo.htm" target="_blank">http://diehundeversteher.de/referenzen-henrygonzo.htm</a> nachlesen</p>
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		<title>Den Hund auslasten&#8230;.wie wichtig?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 07:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Massimiliano Marziano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hatte ich einen Termin mit einer Hundehalterin mit zwei Riesenschnauzern die schon etwas länger bei mir im Training sind. Obwohl wir schon öfter über diverse Möglichkeiten der Auslastung gesprochen hatten, sind die Hunde jetzt an einem Punkt, an dem sich die Auswüchse mangelnder Beschäftigung klar zeigen. Ständiges Aufmerksamkeitsbedürniss und Nervosität sind nur zwei Beispiele. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich einen Termin mit einer <strong>Hundehalterin</strong> mit zwei <strong>Riesenschnauzern</strong> die schon etwas länger bei mir im Training sind. Obwohl wir schon öfter über diverse Möglichkeiten der <strong>Auslastung</strong> gesprochen hatten, sind die Hunde jetzt an einem Punkt, an dem sich die Auswüchse mangelnder Beschäftigung klar zeigen. Ständiges <strong>Aufmerksamkeitsbedürniss</strong> und Nervosität sind nur zwei Beispiele. Als ich Sie wieder darauf aufmerksam machte, meinte Sie, dass die Hunde doch jeden Tag Auslauf hätten, am Wochenende Joggen auf dem Programm stehe und sie ja einen großen Garten hätten. Wie wichtig die &#8220;Kopfarbeit&#8221; für einen Hund ist, erschloß sich ihr immer noch nicht.</p>
<p>Ich erklärte ihr nochmals, dass <strong>Suchspiele</strong> und klare Aufgabenstellung die die Konzentration des Hundes fordert, unabdingbar für einem entspannten <strong>ausgeglichenen Hund</strong> sind. Es sind schließlich keine <strong>Herdenschutztiere</strong> wie z.B. Kangals, Kuvacz oder Leonberger, die sehr eigenständig sind und die Interaktion mit ihrem Menschen nicht so im Vordergrund steht. Qualitativ hochwertige Zeit mit seinem Hund verbringen, ihn fordern und fördern ist essenziell. Es gibt viele Spiele die man machen kann. <strong>Apportieren</strong>, <strong>Futtersuche</strong>, Tricks lernen, <strong>Fährtensuche</strong> u.s.w.</p>
<p>Wenn der Hund beschäftigt wird, muss er sich nicht selber beschäftigen, so kommt er nicht auf &#8220;dumme&#8221; Gedanke. Sich selbst beschäftigen bedeutet je nach Rasse und Charakter, dass der Hund <strong>jagen</strong> geht, <strong>Leute anbellt,</strong> Sachen auseinander nimmt und im Extremfall <strong>autoaggressives</strong> Verhalten an den Tag legt. Letzteres werden wir hier auch noch thematisieren.</p>
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